Reptilien

Wir bieten eine Reihe von feldherpetologischen Methoden an, um die 15 in Deutschland vorkommenden Reptilienarten in den verschiedenen Lebensräumen qualitativ und quantitativ zu erfassen.

Reptilien sind wechselwarme Tiere und somit hängt ihre Körpertemperatur stark von der Umgebung ab. Die Regulation der Körpertemperatur erfolgt durch das Aufsuchen von Sonnen- und Schattenplätze. Die Schuppen stellen einen Verdunstungsschutz dar, sodass ein wasserunabhängiges Leben möglich ist. Die Eiablage erfolgt in selbst gegrabene Erdlöcher oder in verrottendem Substrat wie Komposthaufen. Einige Arten wie z.B. die Waldeidechse, die Blindschleiche und die Kreuzotter sind lebendgebärend, was eine Anpassung an die nördlichen Breiten darstellt. Im Winter suchen sich Reptilien Überwinterungsquartiere im Wurzelbereich von Bäumen, in Erdlöchern, in Felsspalten, in Hohlräumen unter Steinplatten oder unter totem Holz sowie in Kleinsäugerbauten. Ausgenommen ist die Europäische Sumpfschildkröte, welche auf dem Grund von Gewässern überwintert. Reptilien fressen hauptsächlich Insekten, Würmer und andere Gliederfüßer wie Spinnen und Asseln. Schlangen hingegen haben sich auch auf größere Beute spezialisiert wie zum Beispiel Eidechsen, Amphibien, Kleinsäuger und Fische.

Seit einiger Zeit sind Aussagen zum Bestand, Vorkommen und Erhalt von Reptilien bei naturschutz- und umweltrechtlichen Genehmigungs- und Planungsverfahren, Eingriffsregelungen, Umweltverträglichkeitsprüfungen und Landschaftsplanungen immer wichtiger.

Unser Leistungsspektrum umfasst:

– Kartierung/ Erfassung:

Sichtbeobachtungen und -zählungen

Fang von Individuen (Einsatz von Reptilienpappen, Fangrinnen und Eimern, Schlingfang, Handfang)

– Umsiedlung

– Erstellung von herpetologischen Fachgutachten

– Erfolgskontrollen

für folgende Arten:

– Zauneidechse

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