Rebhuhn

Perdix perdix

Aussehen

Rebhühner werden bis zu 30 Zentimeter groß und zwischen 290 und 470 Gramm schwer. Sie haben ein braun graues Gefieder, das nur am Bauch heller ist, mit dem sie gut getarnt sind. Am auffälligsten ist ihr rötlicher Kopf. Männchen und Weibchen sehen sich sehr ähnlich, beim Männchen ist der braune Fleck auf der Brust deutlicher zu erkennen als beim Weibchen.

Das Rebhuhn hat ein braun graues Gefieder, das nur am Bauch heller ist, mit dem es gut getarnt ist. Am auffälligsten ist der rötliche Kopf.
Rebhuhn: Bis zum April haben sich Rebhühner ein Brutrevier gesucht, dort nisten sie in einer Mulde, in die 15-17 Eier gelegt werden.

Verbreitung und Lebensraum

Das Rebhuhn ist ein Standvogel und kommt in großen Teilen Europas und Asiens vor. Nachdem es in Nordamerika und auch Neuseeland zu Jagdzwecken eingeführt wurde hat es sich auch dort erfolgreich angesiedelt. Rebhühner bevorzugen offene Landschaften mit hohem Gras und Kräutern, sowie Heide- und Moorlandschaften. 

Biologie und Lebensweise

Bis zum April haben sich Rebhühner ein Brutrevier gesucht, dort nisten sie in einer Mulde, in die 15-17 Eier gelegt werden. Das Weibchen brütet die Eier aus, während es vom Männchen mit Nahrung versorgt und vor Feinden gewarnt wird. Nach rund 25 Tagen schlüpfen die Küken, die sofort das Nest verlassen, aber noch bei den Eltern bleiben. Die Jungen sind nach zwei Wochen flügge und nach fünf Wochen selbstständig.

Das Rebhuhn ernährt sich von Pflanzenteilen, Samen, Beeren und auch Insekten. Zu seinen Feinden zählen unter anderem Füchse, Greifvögel, Marder, Dachse, Wildschweine, Waschbären und Katzen.

Gefährdung

Der Bestand des Rebhuhns ist in Europa rapide zurückgegangen. Zu den Hauptursachen zählen die intensive Landwirtschaft, die eingesetzten Pestizide und die vielen Fressfeinde, vor denen das Rebhuhn keinerlei Verteidigung außer seiner Tarnung hat. Des Weiteren führen kalte, schneereiche Winter und anhaltende Dürreperioden zu einer hohen Sterblichkeit. Ein weiterer Faktor ist die Jagd, da das Rebhuhn trotz seines Schutzstatus, im Herbst und Winter bejagt werden darf. 

Das Rebhuhn ist sowohl nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie FFH-RL), als auch nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) eine streng zu schützende Art. Es steht auf der Roten Liste in Kategorie 2 – stark gefährdet.

Kommentare sind geschlossen.